Hund einfach ausgesetzt:

Lolek mit seiner traurigen Zettel-Botschaft

Einfach an einer Laterne angebunden - ein ausgesetzter Hund sorgt in Malchin für Aufsehen. Vor allem die Umstände, unter denen er gefunden wurde, fordern Mitleid heraus - oder Ärger.

Lolek ist ein wenig verängstigt, aber immerhin in einem guten Zustand.
Thomas Koch Lolek ist ein wenig verängstigt, aber immerhin in einem guten Zustand.

Am Mittwoch fanden Malchiner einen kleinen Hund in der Fabrikstraße. Er war mit seiner Leine an einem Laternenpfahl festgebunden. Das Ungewöhnliche an diesem Fund war aber eine Botschaft an seinem Halsband. Auf einem kleinen Zettel stand zu lesen: "Ich bin Lolek. Kümmer dich um mich". Das tat die Malchinerin, die den Hund gefunden hatte, dann auch und brachte ihn ins städtische Ordnungsamt.

Hier bekam das verängstigte Tier erstmal einen Napf voll Wasser und auch Futter. Dann kam der kleine Mischlingshund in die Obhut des Demminer Tierschutzvereins. "Der Kleine ist mit Sicherheit in liebevollen Händen gewesen", sagt deren Chefin Kerstin Lenz. Das sehe man an seinem guten Zustand und seinem weichen Fell. "Wer weiß, welches Schicksal sein Besitzer ereilt hat", meint sie. Jetzt werde der kastrierte Rüde beobachtet, ob er sich mit anderen Hunden, mit Katzen, weiteren Haustieren und auch mit Kindern verträgt, bevor nach neuen Besitzern für ihn gesucht wird.

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