Flüchtlingssituation:

Malchin braucht jetzt die Hilfe der umliegenden Dörfer

Auf 250 soll die Zahl der Asylbewerber bis zum Jahresende im Bereich des Amtes Malchin steigen. Doch sie sollen künftig nicht mehr nur in der Stadt untergebracht werden.

Nicht mehr nur im Malchiner Stadtgebiet sollen die Flüchtlinge in Zukunft untergebracht werden. Auch die Gemeinden des Amtes sind jetzt gefordert. Denn es werden noch Unterkünfte benötigt.
Torsten Bengelsdorf Nicht mehr nur im Malchiner Stadtgebiet sollen die Flüchtlinge in Zukunft untergebracht werden. Auch die Gemeinden des Amtes sind jetzt gefordert. Denn es werden noch Unterkünfte benötigt.

Jetzt müssen auch die Gemeinden mit ran: Bei der Aufnahme weiterer Flüchtlinge im Bereich Malchin sollen die Dörfer stärker mit einbezogen werden. „Wir sind dazu mit den Bürgermeistern im Gespräch“, erklärt Malchins zweiter Stadtrat Theodor Feldmann.

In Kummerow und in Duckow sind zur Aufnahme von Flüchtlingen am Dienstag bzw. Donnerstag dieser Woche Einwohnerversammlungen angesetzt. In Malchin soll auch die Wohnungsgenossenschaft in die Pflicht genommen werden.

Private Vermieter werden angefragt

Nach dem Verteilerschlüssel des Seenplatten-Landkreises muss das Amt Malchin bis zum Jahresende 250 Asylbewerber aufnehmen. Knapp 150 sind es bisher. Nach Feldmanns Angaben sind allein im Stadtgebiet von Malchin derzeit 75 Flüchtlinge untergebracht. Hinzu kommen 39 im Ortsteil Remplin.

Die Wohnungsgesellschaft Wogema habe bisher insgesamt 30 Wohnungen zur Verfügung gestellt. Im Gielower Ortsteil Peenhäuser würden derzeit 33 Flüchtlinge leben. Gerade bei privaten Vermietern seien Stadt und Amt Malchin auf der Suche nach weiteren Quartieren.

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