Arbeiterwohlfahrt kündigt Vertrag:

Malchin spart seinen Jugendklub kaputt

Der einzige Jugendklub Malchins wird wohl zum Jahresende schließen. Der Träger bekommt einfach zu Geld von der Stadt. Das letzte Wort scheint aber noch nicht gesprochen.

Diese Woche ist der Jugendklub in Malchin nur wegen Urlaub und Krankheit geschlossen, aber ab Januar soll hier ganz Schluss sein.
Kirsten Gehrke Diese Woche ist der Jugendklub in Malchin nur wegen Urlaub und Krankheit geschlossen, aber ab Januar soll hier ganz Schluss sein.

Die Arbeiterwohlfahrt will sich bei der Kinder- und Jugendarbeit aus Malchin zurückziehen. Der Träger hat zum Jahresende den Trägerschaftsvertrag mit der Stadt gekündigt. Seit drei Jahren werden die Zuschüsse so rapide gekürzt, dass die AWO jetzt die Reißleine gezogen hat. Denn auch für 2016 habe es keine positiven Signale gegeben, so Kreisgeschäftsführer Klaus Schmidt. Die Mittel, dieses Jahr 28 000 Euro, würden weit unter der Summe liegen, die man beantragt hat. Damit könne die Arbeit im Kinder- und Jugendfreizeitzentrum in der vereinbarten Leistung und Qualität nicht mehr kostendeckend erbracht werden.

Malchins Bürgermeister Jörg Lange indes rechtfertigt die immer weiter gehenden Kürzungen. Die Stadt habe nun mal kein Geld und müsse zuerst ihre Pflichtaufgaben erledigen. Die Kündigung für den Jugendklub aber wolle er nicht einfach so hinnehmen und noch mal das Gespräch mit der AWO suchen, um doch noch eine Lösung zu finden.

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