Öffentliche Diskussion angeregt:

Malchin streitet um Kriegerdenkmal

Soll es nun wieder komplett aufgebaut werden oder nicht? Um die weitere Sanierung des Kriegerdenkmals am Malchiner Wall ist in der Stadt ein Streit entbrannt.

So wie das Denkmal jetzt mit dem sanierten Sockel dasteht, sei das doch völlig ausreichend, meint zum Beispiel Stadtvertreter Martin Jahrmärker. Dass Stele und Adler das Ehrenmal wieder vervollständigen sollen und dafür die Stadt möglicherweise auch noch Geld ausgibt, sehe er nicht ein. "Es ging dem Heimatverein bei dem Wiederaufbau um die Erinnerung an die Opfer. Das ist jetzt mit den Namen an der Stele auch passiert", findet Jahrmärker. Im vergangenen Jahr war eine Tafel mit den elf Namen der im Krieg 1870/71 gefallenen Malchiner und Rempliner enthüllt worden. Das sollte allerdings nur ein erster Schritt sein, hatte sich die Arbeitsgruppe Denkmale vorgenommen.Er sei nun überrascht gewesen, dass der Bürgermeister nun weitere Gelder für den Gedenkstein in Aussicht gestellt habe, meinte Jahrmärker. Andreas Teggatz vom Heimatverein plädiert dagegen dafür, dem Denkmal doch wieder den Adler aufzusetzen. Der gehöre nun einmal dazu.In der jüngsten Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses wurde nun darüber abgestimmt, ob an dem Denkmal, das an den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 erinnert, weiter gebaut werden sollte. Dabei ergab sich eine Patt-Situation, so dass nun offen ist, wie mit dem Denkmal weiter verfahren werden soll. Bürgermeister Jörg Lange (FDP) regte inzwischen eine öffentliche Diskussion an. Wie die allerdings ablaufen könnte, das bleibt vorerst noch offen.

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