Bahnwerk-Sanierung:

Malchin will RAW-Gelände unter die Lupe nehmen

Für einen ordentlichen Batzen Geld soll untersucht werden, wie mögliche Altlasten auf dem ehemaligen Bahngelände beräumt werden können.

Welche Altlasten gibt es auf dem ehemaligen RAW-Gelände noch, das die Stadt Malchin von der Deutschen Bahn AG kaufen will?
Torsten Bengelsdorf Welche Altlasten gibt es auf dem ehemaligen RAW-Gelände noch, das die Stadt Malchin von der Deutschen Bahn AG kaufen will?

Dieses Gremium tagt in Malchin wirklich äußerst selten: Jetzt war es mal wieder soweit, dass der Finanzausschuss zu einer Beratung zusammenkam. Und dabei ging es denn auch gleich um richtig viel Geld. Zunächst um 10.000 Euro. Soviel will die Stadt von der Wohnungsgesellschaft vom Jahresgewinn 2015 abhaben.

Kurz darauf stand eine noch viel höhere Summe zur Debatte: Mit 100.000 Euro geht die Stadt Malchin jetzt daran, das ehemalige Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) unter die Lupe zu nehmen. Mit dem Geld soll zunächst erst einmal untersucht werden, wie teuer es wohl wird, mögliche Altlasten der Waggon-Reparaturen zu beseitigen. Außerdem soll geklärt werden, ob das ehemalige Betriebs-Areal für Gewerbeansiedlungen geeignet ist. Dazu ist ein Nutzungs- und Sanierungskonzept geplant. Die 100.000 Euro für diese Untersuchung muss die Stadt aber nicht selbst aufbringen. 75.000 Euro steuert das Land als Zuwendung bei. Die restliche Summe soll aus privaten Zuweisungen kommen, wie es auf der Sitzung des Finanzausschusses hieß. „Auf der Grundlage dieses Konzeptes wollen wir dann entscheiden, ob wir das RAW-Gelände kaufen oder nicht“, erklärte Stadträtin Manuela Rißer.

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