:

Malchiner im nächsten Sechs-Punkte-Duell

VonMarcus BudniakNach dem schwachen Auftritt in Schwerin gilt es heute für die Malchiner Verbandsliga-Fußballer im Heimspiel gegen den Grimmener SV. Die ...

VonMarcus Budniak

Nach dem schwachen Auftritt in Schwerin gilt es heute für die Malchiner Verbandsliga-Fußballer im Heimspiel gegen den Grimmener SV. Die Gäste haben derzeit einen Lauf und sind nicht zu unterschätzen.

Malchin.Die Serie der Big-Point-Spiele ging für Fußball-Verbandsligist FSV 1919 Malchin nach hinten los. Nun steht heute das nächste Sechs-Punkte-Duell an. Der Grimmener SV ist um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz zu Gast. Eine herausragende Saison hat der FSV Malchin bis hierhin gespielt. Doch ausruhen darf sich das Lager der Rot-Weißen keineswegs. Gerechnet, wie viele Punkte zum Klassenerhalt nötig wären, wird bei den 1919ern nicht. Im Saisonendspurt soll die Punkteausbeute weiter hochgeschraubt werden, damit der Abstand zum Tabellenkeller gehalten wird. Doch die Konkurrenz ist happig, schafft ungeahnte Serien und wird richtig munter.
Noch schärfer als ohnehin schon kommt der Kampf um den Klassenerhalt daher. Nach dem Maifeiertag, an dem vier Nacholspiele stattfanden, ist die Abstiegszone in der Verbandsliga enger zusammengerückt. „Es ist zu erwarten, dass es an den letzten Spieltagen Überraschungen regnet. Dafür ist alles zu eng beieinander“, erklärt Malchins Trainer Bernd Piarowski.
Eine solche gelang dem Grimmener SV am vergangenen Mittwoch. Beim MSV Pampow holte Grimmen den dritten Auswärtssieg und sprang förmlich von den Abstiegsrängen weg. Gerechnet hatten damit selbst die Grimmener kaum – obwohl die Formkurve des GSV streng nach oben zeigt. In der Rückrundentabelle sind die Mannen um Trainer Eckardt Pasch auf Platz vier zu finden. Der so schmerzlich vermisste Torjäger Thomas Boljan ist zurück.
Verletzungsbedingt fehlen werden bei den Gastgebern heute Toni Hewelt und Peter Munkelberg. Hinter Abwehrchef Andreas Plagens steht ein Fragezeichen, über seinen Einsatz wird erst kurz vor Anpfiff entschieden. „Wir blicken nur aufs Spiel. Nach Schwerin müssen wir erst einmal unsere Leistung wieder bringen“, fordert Kapitän Matthias Netling. Bei der Eintracht mussten sich die 1919er in einem direkten Duell um den Klassenerhalt geschlagen geben. Völlig verdient: Jähnke, Rzeszutek und Co. blieben chancenlos.
Neben dem Trend der vergangenen Wochen spricht die Bilanz für Grimmen. Bei Aufeinandertreffen an der Peene gingen die Nordvorpommern oft als Sieger vom Platz. Ein Stop dieser Serie würde den FSV Malchin näher zum ersehnten Klassenerhalt bringen.