Medaillen-Hagel:

Malchiner räumen bei Kickbox-WM ab

Die "Schweizer"-Sportler kehren extrem erfolgreich aus den USA in die Heimat zurück. Mit im Gepäck haben sie aber nicht nur Medaillen.

Volles Haus. Die Kickbox-Welt trifft sich derzeit in Orlando und auch die Mecklenburger Schweiz ist dabei.
Stefan Vaske Volles Haus. Die Kickbox-Welt trifft sich derzeit in Orlando und auch die Mecklenburger Schweiz ist dabei.

In den Einzelkämpfen bei der Kickbox-Weltmeisterschaft in Orlando (USA) machte die junge Kickboxerin Laura Gasparjan bereits eine ganz gute Figur. Zuerst holte sie Bronze nach Malchin. Doch dann folgten die Teamkämpfe, die die 16-Jährige als Weltmeisterin beendete.

Gemeinsam mit einer Lübeckerin hielt sie bis zum Ende durch, wobei der Finalgegner Kanada vor dem letzten Kampf aufgab. So erklärt es zumindest Trainer Stefan Vaske: „Denen war das zu hart.“

Zwei Medaillen erboxt

Das große Finale fand am Freitag statt und zwar ebenfalls mit Malchiner Beteiligung. Paul Kästner kämpfte im Team mit einem Kickboxer aus Hannover gegen zwei Engländer. Die beiden Deutschen unterlagen.

Doch Kästner musste zweimal ran, da er sich auch in den Einzelkämpfen bis ins Finale durchgeboxt hatte. Die Kampfrichter ließen ihn nach diesem letzten WM-Auftritt lange zittern, gaben letztendlich aber seinem Gegner aus England einen Punkt mehr. Somit konnte der 24-Jährige das Turnier mit zwei Silbermedaillen beenden. „Es war ein Weltklassefight,“ urteilte kurz danach sein Trainer Stefan Vaske gegenüber dem Nordkurier.

Die deutsche Mannschaft hat außerdem Gold für ihre Teamleistung bekommen. Ohne den Beitrag der erfolgreichen Malchiner hätten sie das nicht geschafft.

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