Pfiffige Schneiderin erfindet echten Verwandlungskünstler:

Mecklenburger Schal-Mode schon europaweit gefragt

Er passt um Kopf, Hals und Hüften, wärmt und schmückt und fällt auf alle Fälle auf.

Der „Scha Hu Kra“ der Mecklenburger Textilgestalterin Uta Rudolph aus Bülow bei Gadebusch. Das raffinierte Accessoire aus Naturstoffen wie Baumwoll-Nickisamt und buntem Schurwollwalk lässt sich verschiedentlich knöpfen und erweist sich damit als echter Verwandlungskünstler. Zu Beginn der kalten Jahreszeit laufen bei der pfiffigen Schneiderin in Bülow (Landkreis Nordwestmecklenburg) die Telefone heiß, kommen E-Mails aus ganz Europa von potenziellen Käuferinnen.

Nicht nur als Schal, Hut oder Kragen ist so ein „Scha Hu Kra“ zu tragen. Auch als Stirnband, Ohrenschützer, Nierenwärmer oder Gürtel macht das innovative Teil eine gute Figur. Farblich sind kaum Grenzen gesetzt und derzeit sind vor allem Rot-Töne, Schwarz und Anthrazit, Blau, Braun, Orange und Kupfer gefragt, wie die Designerin meint. Außerdem liefert Uta Rudolph die patentrechtlich geschützte Novität an 35 Boutiquen in ganz Deutschland, in der Schweiz, Belgien und Luxemburg.

Erstmals in dieser Wintersaison findet sich die Erfindung auch im Panda-Versandkatalog des World Wide Fund For Nature (WWF), der vor allem Öko-Textilien vertreibt. Die gebürtige Berlinerin, die vor der Wende an der Komischen Oper Kostüme schneiderte und sich vor zwei Jahren in Bülow selbstständig machte, ist nicht nur bekannt für ihre pfiffigen Accessoires. Auch mehrfarbige Leinenwickelhosen, schrille Westen, Kleider und Jacken aus weichem Hanf, Wollwalk, Samt und Seide zaubert die 35-Jährige in ihrer kleinen Werkstatt, in die Stammkunden aus Mecklenburg, Hamburg, Lübeck und Mölln regelmäßig den Weg finden.
www.naturtextil.com

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