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Mit Kameras gegen Umweltsünder

Ihre Taten bleiben zumeist ungesühnt. Wer illegal die Stadt vermüllt, hat derzeit wenig zu befürchten. Jetzt wird der Ruf laut, besonders betroffene Areale mittels Videotechnik zu überwachen. Die Verantwortlichen sind skeptisch.

Zu den schlimmsten Dreckecken der Stadt zählt der Containerstellplatz am Grünen Weg.
Herward Müller Zu den schlimmsten Dreckecken der Stadt zählt der Containerstellplatz am Grünen Weg.

Mit hartnäckiger Regelmäßigkeit werden Parkanlagen und gewisse Stellplätze von Abfallcontainern in Teterow vermüllt. Wiederholt haben Einwohner bei Putzaktionen den Dreck weggeschafft und die Schandflecke beseitigt.

Doch es wächst der Grimm, dass die Verursacher fast nie zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn der Stadtordnungsdienst diesem Problem nicht gewachsen ist, muss technisch aufgerüstet werden, um dem bösen Treiben Einhalt zu gebieten, lautet jetzt eine Forderung. Videoüberwachung ist mittlerweile vielerorts ein probates Mittel, argumentieren die Befürworter einer härteren Gangart. In der Stadtverwaltung hat man diese Möglichkeit zwar schon in Betracht gezogen.

Eine Lösung, viele neue Probleme

Doch eine wirklich praktikable Lösung sei das nicht, ist Stadtrat Uwe Rethmeyer überzeugt. Denn zum Ersten sei deren Installation mit Kosten verbunden. Wichtiger noch sei die Frage, wer eigentlich Verdächtige identifizieren soll? Dazu käme das leidliche, weil heftig umstrittene Problem der Datenspeicherung. In rechtlicher Sicht ein Mienenfeld.