Nachbarn springen ein:

Möbelbörse doch noch gerettet

Eine Kooperation zwischen den Güstrower Werkstätten mit dem Sozialwerk Teterow-Malchin macht's möglich. Das Angebot der Möbelbörse, das bislang in Regie des Sozialwerk lief, wird künftig durch die Güstrower Werkstätten weiter geführt. 

Rene Rösler als Ansprechpartner vor Ort schaute sich mit Christiane Millow von den Güstrower Werkstätten die künftigen Räume der Möbelbörse an.
Sieglinde Seidel Rene Rösler als Ansprechpartner vor Ort schaute sich mit Christiane Millow von den Güstrower Werkstätten die künftigen Räume der Möbelbörse an.

Das Aus für die Möbelbörse am Bornmühlenweg zum Ende letzten Jahres schreckte Menschen in Teterow und dem Umfeld auf. Die Einrichtung wurde angesichts der Lage zahlreicher Menschen, die nur über ein geringes Einkommen verfügen, als unverzichtbar angesehen. So empfand es auch der Betreiber, das Sozialwerk der Evangelischen Freikirche. Allerdings sah es sich aus finanziellen Gründen gezwungen, die Börse zu schließen.

Jetzt wird sie unter dem Dach der Güstrower Werkstätten weitergeführt. Das Angebot des bisherigen Second-Hand-Shops im Heidenholzweg 7, im Gewerbegebiet Koppelberg, wird um gebrauchte Möbel, Geschirr und Haushaltsgeräte erweitert. Eine große Halle, in der bis vor kurzem noch Bildungsträger aktiv waren, steht zur Verfügung.

Die Möbelbörse soll ähnlich wie die in Güstrow bestehende betrieben werden. „Die Möbel, die uns angeboten werden und noch gut erhalten sind, werden von Mitarbeitern abgeholt, eventuell noch etwas gereinigt und dann zum Verkauf angeboten“, erklärt Abteilungsleiterin Christiane Millow, die bei den Güstrower Werkstätten auch für die Güstrower Möbelbörse verantwortlich ist. Ziel ist, dass auch Mitarbeiter der Werkstätten künftig mit in der Möbelbörse tätig sein werden sowie ehrenamtliche Mitarbeiter des Sozialwerkes.

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