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Motorradfahrer stirbt nach Überholmanöver

Auf der B 104 bei Teterow wollte am Freitagnachmittag ein Biker einen abbiegenden Laster überholen. Die Berührung mit dem Lkw hatte jedoch tragische Folgen.

Nach der Berührung mit dem Lastzug schoss das Motorrad in den Straßengraben und blieb in der Böschung stecken.
Eberhard Rogmann Nach der Berührung mit dem Lastzug schoss das Motorrad in den Straßengraben und blieb in der Böschung stecken.

Für einen 28-jährigen Motorradfahrer kam am Freitagnachmittag jede Hilfe zu spät. Der Teterower war gegen 17.35 Uhr mit seinem Krad auf der Bundesstraße 104 Richtung Güstrow unterwegs, als er verunglückte. Etwa einen Kilometer vor der Stadt setzte er zum Überholen eines vorausfahrenden Lastzugs an. Der Schüttgutlaster war im Begriff nach rechts auf einen Acker abzubiegen. Dort war die Getreideernte im Gange. Um die enge Kurve zur Ackerauffahrt zu passieren, schwenkte das Fahrzeug auf die linke Fahrspur aus.

Das wurde dem Motorradfahrer zum Verhängnis. Er kollidierte mit dem Heck der Zugmaschine, geriet ins Trudeln und kam nach links von der Straße ab. Die Maschine durchpflügte den Straßengraben und grub sich tief in die Ackerböschung. Der Fahrer erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Zur Aufnahme der Unfallumstände wurde ein Experte der Dekra herangezogen. Die Bundesstraße blieb bis zum Abschluss der Untersuchung voll gesperrt.