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Museum kauft wertvolle Reuterbriefe

Um den Erwerb der Schriftstücke des Dichters hat sich Direktorin Cornelia Nenz schon einige Jahre bemüht.

Museumsdirektorin Cornelia Nenz kann sich über den Erwerb von Fritz-Reuter-Briefen freuen.
Eckhard Kruse Museumsdirektorin Cornelia Nenz kann sich über den Erwerb von Fritz-Reuter-Briefen freuen.

Auf diesen Augenblick hat Museumsdirektorin Cornelia Nenz lange gewartet. Nachdem Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) ihr einen Förderbescheid über 15 000 Euro vorbeigebracht hatte, konnte sie jetzt 36 wertvolle Briefe Fritz Reuters für das Literaturmuseum in Stavenhagen kaufen. Die Briefe habe Reuter (1810-1874) an seinen besten Freund Fritz Peters geschrieben, einem damaligen Gutspächter und späteren Gutsbeitzer von Siedenbollentin, heißt es. Einige Jahre schon hat Cornelia Nenz sich bemüht, diese Sammlung zu erwerben. „Sie gehört hierher nach Stavenhagen“, sagte sie. Die Briefe hätten einen hohen kultur- und literaturhistorischen Wert. Bisher waren sie in Privatbesitz in Rostock. Es sei der größte Handschriftenkauf seit 30 Jahren für das Museum.

„Das ist ein Weihnachtsgeschenk nicht nur für das Fritz-Reuter-Literaturmuseum, sondern auch für unsere Heimat Mecklenburg-Vorpommern“, so die Museumsdirektorin. Das Literaturmuseum besuchen jedes Jahr rund 10 000 Menschen. Kaum einer erwarte so eine umfangreiche Ausstellung. Stavenhagen ist die Geburtsstadt Reuters. Der Dichter spielt eine wichtige Rolle in der Stadt. Das Museum erinnert an den plattdeutschen Schriftsteller und seine Arbeiten sowie Weggefährten.