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Netto will Filialen aufmöbeln

Der Stavenhagener Discounter will viel Geld in die Hand nehmen. Bis 2018 sollen 45 Millionen Euro in alle Märkte fließen. Den Kunden soll das vor allem in einem Bereich entgegenkommen.

Netto-Geschäftsführer Paul Berg kündigte am Montag umfangreiche Investitionen in die Märkte des Stavenhagener Unternehmens an.
Eckhard Kruse Netto-Geschäftsführer Paul Berg kündigte am Montag umfangreiche Investitionen in die Märkte des Stavenhagener Unternehmens an.

Der Lebensmitteldiscounter Netto mit Sitz in Stavenhagen will sich in den kommenden Jahren neu aufstellen. Dafür wird er kräftig investieren, teilte das Unternehmen am Montag mit. Bis zum Jahr 2018 will die Tochter des dänischen Konzerns Dansk Supermarked rund 45 Millionen Euro ausgeben. Die sollen in die 349 Märkte in acht Bundesländern fließen.

Vor allem soll die Fläche der Kühlregale um 30 Prozent erweitert werden. Darin werden sich dann noch mehr regionale Produkte finden als vorher, hies es weiter. Außerdem hat Netto sich einen neuen Werbeslogan für seinen Marktauftritt zugelegt. Der wird künftig "Mehr Netto" heißen. Damit will sich der schwarz-gelbe Discounter auch deutlicher vom gleichnamigen rot-gelben Konkurrenten aus Regensburg abgrenzen.