Bürger sammeln Unterschriften:

Neukalener kämpfen für ihre Apotheke

Weil es nur noch einen Arzt in der Kleinstadt gibt, schließt in wenigen Tagen nun auch noch die Apotheke. Die Bürger wehren sich mit einer Unterschriftensammlung. Und siehe da: Es zeichnet sich eine überraschende Lösung ab.

Auch die langjährige Apotheken-Angestellte Barbara Schwarz (links) hat Franziska Martens überredet, in Neukalen zu bleiben.
Torsten Bengelsdorf Auch die langjährige Apotheken-Angestellte Barbara Schwarz (links) hat Franziska Martens überredet, in Neukalen zu bleiben.

Erst gehen die Ärzte weg, jetzt soll auch noch die Apotheke schließen. Das wollen sich die Menschen in der Kleinstadt Neukalen nicht länger bieten lassen. Mit einer Unterschriftensammlung fordern sie, dass zumindest die Apotheke erhalten bleibt. Mehr als 200 Neukalener haben bereits unterzeichnet. Doch nun scheint es überraschend eine Lösung zu geben.

Eine junge Frau aus der Kleinstadt will die Apotheke übernehmen. Eigentlich habe sie nach ihrem Pharmazie-Studium in einer Apotheke in der Nachbarstadt Gnoien anfangen wollen, sagt die 28-jährige Franziska Martens. Doch nachdem sie von vielen Neukalenern angesprochen worden sei, habe sie sich jetzt für ihre Heimatstadt entschieden.

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