Straßenbau sorgt für Unmut:

Neukalener wollen Umleitung zurück

Die Idee mit der Baustellen-Ampel am Markt ist wohl doch nicht so toll. Hier stauen sich die Autos bis nichts mehr geht.

Stoßstange an Stoßstange: Neukalens Straße am Markt als Stauraum vor der Baustellen-Ampel.
Torsten Bengelsdorf Stoßstange an Stoßstange: Neukalens Straße am Markt als Stauraum vor der Baustellen-Ampel.

Das konnte ja nicht lange gut gehen: Die Autos stauen sich auf dem Neukalener Markt vor der Baustellen-Ampel. Da kommt ein Laster mit Anhänger aus der Straße des Friedens nur noch halb auf den Markt rauf. Und blockiert für einen anderen Lkw die Ausfahrt vom Kreisverkehr am Markt. Nichts geht mehr im kleinen Peenestädtchen. Erst ganz allmählich löst sich das Knäuel wieder auf. Die Freude, dass die lästige Umleitung über die Hafenstraße endlich aufgehoben wurde, währte in Neukalen nur kurz. Jetzt muss der Durchgangsverkehr direkt an der Baustelle vorbei. Und das bedeutet: einspurig durch die halbe Stadt. An der Baustellen-Ampel am Markt kündigt ein Schild sieben Minuten Wartezeit an. „Ich hätte nicht gedacht, dass in sieben Minuten so viele Autos durch Neukalen durch wollen“, staunt ein Passant über die Zahl der wartenden Autos.

„Ich werde darauf drängen, dass die Hafenstraße schnell wieder als Umleitung eingerichtet wird, um den Markt zu entlasten“, verspricht derweil Bürgermeister Willi Voß den staugeplagten Neukalenern. Das wird aber noch einige Zeit dauern, denn erst einmal wird die Kreuzung am Anglerheim zur Baustelle, die die Hafenstraße blockiert.

Doch wie konnte es zu dem Chaos kommen? Die Baufirma musste sich offenbar jetzt entscheiden, auf der gesamten Länge der Darguner Straße gleichzeitig zu buddeln, was zuvor wohl nicht geplant war. Damit soll der Zeitplan eingehalten werden. Bis Juni soll Neukalens Ortsdurchfahrt fertig sein. Dann kommt die nächste Baustelle ein paar Kilometer weiter nördlich: Darguns Klosterdamm.

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