Ärger für den Basepohler Hausverwalter:

Ohne Kläranlage droht Zwangshaft

Nur noch neun Tage hat der Verwalter der Basepohler Siedlung Zeit, eine Kläranlage zu bauen. Dann macht der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte seine Drohung wahr.

Nur dieser Block ist in Basepohl am See noch bewohnt. Eine Kläranlage hat er immer noch nicht.
Eckhard Kruse Nur dieser Block ist in Basepohl am See noch bewohnt. Eine Kläranlage hat er immer noch nicht.

In neun Tagen könnte es für den Verwalter der Siedlung in Basepohl brenzlig werden. Denn dann läuft die Frist ab, die die Wasserbehörde des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte für Thorsten Krüger gesetzt hat. Ihm droht dann eine Zwangshaft, ist von Sachgebietsleiterin Monika Eggert zu erfahren. "Den Antrag müssen wir bei Gericht stellen", erläuterte sie. Das Gericht habe dann zu entscheiden, ob es die Begründung des Landkreises mitträgt oder nicht.

Die Androhung könnte ab 10. Oktober umgesetzt werden. Denn Thorsten Krüger kam bisher einigen Aufforderungen der Wasserbehörde nicht nach. Er baute bisher immer noch keine Kläranlage für den letzten bewohnten Block in der ehemaligen Armeesiedlung. Die vorher verhängten 5000 und 10 000 Euro Straße zahlte er nicht. So kam es zu der Androhung der Zwangshaft. Geld einzutreiben, das dürfte mittlerweile auch schwer sein. Denn Thorsten Krüger soll nach Nordkurierinformationen Privatinsolvenz angemeldet haben.