Ohne Geld kein Plan:

Ohne Plan kein Geld

Bülower Gemeinderat stimmt über Nutzung neuer Richtlinie ab. – Dorferneuerungskonzept nötig.

Nachdem die Bülower in der Vergangenheit immer wieder aus der „Dorferneuerung“ heraus katapultiert worden waren (die Pro-Kopf-Förderung sei bereits hoch), tun sich in dieser Hinsicht neue Chancen für die Einwohner auf. Nach Informationen von Bürgermeisterin Margret Taufmann während der Gemeinderatssitzung gibt es jetzt neue Förderrichtlinien in puncto Dorferneuerung, die mit einer höheren Pro-Kopf-Zuweisung verbunden seien.„Im Gegenzug gibt es jetzt mit der neuen Regelung aber keine Förderung von Einzelmaßnahmen, wie bis dato üblich“, stellte die Bürgermeisterin klar.

Ergo: Ein Dorferneuerungsplan muss aufgestellt und dem Landkreis vorgelegt werden. „Wenn der Dorferneuerungsplan genehmigt ist, dann können die Leute auch wieder Einzelmaßnahmen bekommen“, schildert sie den neuen Weg.Doch die Sache hat für die Gemeinde einen Haken, einen finanziellen. So ein Dorferneuerungsplan kostet nach ersten Angeboten, die eingeholt worden seien, zwischen 12 000 und 20500 Euro. Wer soll das bezahlen?, fragte sich der Gemeinderat. ‹‹

„Schöneres Bild

“Doch ohne Geld kein Plan und ohne Plan kein Fördergeld. Somit stimmten die Ratsmitglieder dafür, einen solchen Plan erstellen zu lassen, um die Auflage zu erfüllen und den Menschen aus dem Dorf nicht die Chancen zu verbauen, finanzielle Unterstützung für ihre Sanierungen zu bekommen. Schließlich trage dies zu einem immer schöneren Dorfbild und zu steigender Lebensqualität bei.Weiterhin informierte die Bürgermeisterin in der öffentlichen Runde über einen geplanten Umbau des örtlichen Reinwasserbehälters und den Neubau der Druckerhöhungsstation. Diese Maßnahme hätten die Stadtwerke bereits bestätigt. Dafür werde 2002/2003 anvisiert, hieß es.

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