Enttäuschung über Tarifverhandlung:

Pfanni droht ein 24-Stunden-Streik

Gewerkschaft und Betriebsrat sind sauer auf den Arbeitgeberverband. Denn ein Angebot wurde zurückgezogen. Doch das ist nicht alles.

102 Pfanni-Werker demonstrierten in der vergangenen Woche für eine Lohnangleichung. Der nächste Warnstreik soll jetzt noch länger dauern.
Eckhard Kruse 102 Pfanni-Werker demonstrierten in der vergangenen Woche für eine Lohnangleichung. Der nächste Warnstreik soll jetzt noch länger dauern.

Jetzt sollen die Bänder im Pfanni-Werk in Stavenhagen 24 Stunden still stehen. Das kündigte die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) an. Der Warnstreik soll dieses Mal von Mittwochmorgen 6 Uhr bis Donnerstag um 6 Uhr dauern, informierte NGG-Regional-Geschäftsführer Jörg Dahms.

Der Warnstreik ist für Jörg Dahms und Pfanni-Betriebsrat Thomas Mierck eine Reaktion auf die Tarifverhandlungen vom vergangenen Freitag. „Sie sind ohne Ergebnis zu Ende gegangen“, sagte Mierck. Von einer Lohnangleichung an den Westtarif sei keine Rede gewesen. Der Arbeitgeberverband Ernährung Nord habe sogar sein Angebot zu einer siebenprozentigen Lohnerhöhung zurückgenommen. „Wir sind damit wieder beim Stand der zweiten Verhandlungsrunde“, sagte Mierck. Da hatte die Arbeitgeberseite ein Angebot von 2,4 Prozent gemacht.

Die Gewerkschaft rechnet mit 150 Beschäftigten, die sich an dem Warnstreik beteiligen.

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