24-Stunden-Streik:

Pfanni-Werker bekommen Hilfe aus dem Landtag

Dieses Mal legen die Mitarbeiter ihre Arbeit gleich für einen Tag nieder. Allerdings kritisiert der Arbeitgeberverband das Vorgehen der Gewerkschaft. Doch die Streikenden bekommen von anderer Seite Rückendeckung.

24-Stunden-Warnstreik: Robert Hensel, Betriebsratschef Thomas Mierck und Steffen Lange haben sich vor dem Pfanni-Werktor postiert.
Eckhard Kruse 24-Stunden-Warnstreik: Robert Hensel, Betriebsratschef Thomas Mierck und Steffen Lange haben sich vor dem Pfanni-Werktor postiert.

Die Pfanni-Mitarbeiter lassen sich auch nicht von der Rücknahme des Arbeitgeber-Angebots von sieben Prozent Lohnerhöhung schrecken. Etwa 150 Beschäftigte folgten dem Aufruf der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) und streiken für 24 Stunden. "Alle Maschinen stehen still", sagte der Betriebsratsvorsitzende Thomas Mierck am Mittwoch. Die Gewerkschaft fordert weiterhin eine Angleichung an den Westtarif in Schleswig-Holstein. Sie bekommen dabei Unterstützung von der Linksfraktion im Schweriner Landtag. „Ein Lohngefälle zwischen Ost und West ist im Jahr 2016 durch nichts mehr zu rechtfertigen“, sagte Fraktionschef Helmut Holter. 

Der Arbeitgeberverband Nordernährung bedauert indes, dass das Angebot von sieben Prozent Lohnerhöhung nicht angenommen wurde. Der Verhandlungsführer des Verbandes, Uwe Teuchert, kritisiert, dass die Gewerkschaft nicht akzeptiert, dass es bundesweit acht verschiedene regionale Tarife mit sehr unterschiedlichen Löhnen in der Obst- und Gemüseindustrie gebe.

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