Schlimme Tat:

Pferdemörder legen Rattengift aus

In Gnoien hat es offenbar einen Anschlag auf die Tiere eines Pferdezüchters gegeben. Eine Stute ist bereits verendet. Bei sechs weiteren Pferden versucht ein Tierarzt jetzt, das Schlimmste zu verhindern.

In solchen Kürbisteilen fand sich das Rattengift.
Torsten Bengelsdorf In solchen Kürbisteilen fand sich das Rattengift.

In der Kleinstadt Gnoien geht offenbar ein Pferdemörder um. Auf einer Koppel am Rande der Stadt sind mit Rattengift gefüllte Kürbisteile gefunden worden. Sechs Pferde haben davon gefressen, berichtet der Züchter Danilo Gubert. Wie sehr sie sich dabei vergiftet haben, sei noch unklar, da das Gift erst nach einigen Tagen wirkt. Eine Tierärztin hat inzwischen mit der Behandlung begonnen - die Pferde bekommen Spritzen. Zwei der betroffenen Stuten seien tragend.

Bereits im September war dem Gnoiener eine Zuchtstute unter mysteriösen Umständen verendet. Der Verdacht, dass jemand auf der Koppel Giftköder ausgelegt haben könnte, hat sich damit jetzt bestätigt. "Das ist der blanke Hass. Ich soll offenbar zum Aufgeben gezwungen werden", sagt Gubert. Als Motiv der Täter vermutet er Neid. Die Pferde sind inzwischen sicher in einem Stall untergebracht. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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