Vermisster auf Malchiner See:

Polizei gibt Suche nach einer Woche auf

Alle bisherigen Versuche, den 47-jährige Bootsführer zu finden, sind auf dem Malchiner See gescheitert. Nun stellt die Polizei die intensive Suche ein.

Mit Schlauchbooten hatte die Wasserschutzpolizei in den vergangenen Tagen den See abgesucht.
Torsten Bengelsdorf Mit Schlauchbooten hatte die Wasserschutzpolizei in den vergangenen Tagen den See abgesucht.

Eine Woche nach dem Verschwinden des 47-jährigen Bootsführers auf dem Malchiner See hat die Polizei die großangelegte Suche eingestellt. "Wir haben alle Register gezogen und nun keinen direkten Anhaltspunkt mehr, die Suche fortzusetzen", erklärte der Sprecher der Landeswasserschutzpolizei, Hartmut Richter, am Freitag. In den nächsten Tagen werde noch der in Malchin stationierte Wasserschutzpolizist am Malchiner See zum Einsatz kommen. Auch die Polizei in Neubrandenburg teilte mit, dass nun nur noch "auf Auffälligkeiten" reagiert werde. Mit Schlauchbooten, Tauchern, Hunden, einem Polizeihubschrauber war seit dem Abend des 1. Mai nach dem vermissten Bootsführer gesucht worden. So war am Donnerstag noch mit einem Sonargerät gesucht worden, allerdings auch ohne Erfolg. Dabei hatten die Hunde mehrfach an einer Stelle zwischen dem kleinen und dem großen Strand in Seedorf angeschlagen, allerdings fand sich auch hier keine Spur des Vermissten.

Das leere Boot des Malchiners war am 1. Mai mit laufendem Motor treibend auf dem acht Kilometer langen Gewässer entdeckt worden. Es ist nach wie vor völlig unklar, was dem Freizeitskipper zugestoßen sein könnte. Dass er einen neuen und leistungsstärkeren Motor ausprobieren wollte, hat der Miteigner des Bootes inzwischen dementiert. Der Motor sei bereits zwei Jahre lang an dem Boot gewesen.

Nach wie vor ist ungeklärt, wo der Mann möglicherweise über Bord gegangen sein könnte. Die Polizei geht davon aus, dass der Malchiner allein im Boot war. Aber nicht einmal das sei hundertprozentig sicher. Man habe "noch nichts anderes gehört", heißt es dazu lediglich.

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