Größte Razzia der vergangenen Jahre:

Drogenhändler-Ring in Stavenhagen ausgehoben

Nun steht fest, was das massive Polizeiaufgebot am Dienstag in Stavenhagen gefunden hat. Bei der Drogen-Razzia wurde nicht nur Haschisch sichergestellt.

Aus der Hanf-Pflanze wird Rauschgift wie das in Stavenhagen gefundene Haschisch und Marihuana hergestellt.
Oliver Berg Aus der Hanf-Pflanze wird Rauschgift wie das in Stavenhagen gefundene Haschisch und Marihuana hergestellt.

Polizei und Staatsanwaltschaft haben in der Region Stavenhagen eine Gruppe von mutmaßlichen Drogenhändlern ausgehoben. Wie eine Sprecherin der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft am Mittwoch sagte, wird gegen elf Verdächtige wegen des Verdachts des gewerblichen Drogenhandels ermittelt. Bei einer groß angelegten Razzia am Dienstag seien elf Wohnungen durchsucht worden. Dabei fanden rund 100 Beamte etwa 740 Gramm Rauschgift wie Haschisch, Marihuana und Amphetamine sowie mehr als 2000 Ecstasy-Tabletten. Die Drogen und 2800 Euro Bargeld wurden beschlagnahmt.

Wie die Ermittler der Gruppe auf die Spur kam und wohin die Vertriebswege der Verdächtigen gingen, wollte die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die noch laufenden Ermittlungen nicht sagen. Die verdächtigen Männer seien im Alter zwischen 23 und 49 Jahren. Einer der Männer war vorläufig festgenommen worden, kam aber wieder frei. Die Staatsanwaltschaft beantragte zunächst keine Haftbefehle.

Es handelte sich um eine der größten Polizeiaktionen im Rahmen der Drogenkriminalität im Osten Mecklenburg-Vorpommerns in den vergangenen Jahren.

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Kommentare (2)

Wow, da haben die aber glück gehabt nicht in den knast zu müssen. frage mich nur was muss man auf dem kerbholz haben in diesem staat um gleich hinter gittern zu kommen? die neue freiheitsauffassung lässt grüßen und wirft viele schatten vorraus!

Liebe RedakteurInnen des Nordkuriers, Meldungen der Polizei dürfen durchaus kritisch hinterfragt werden. Diese Polizeiaktion ist ein sehr deutliches Armutszeugnis für den "Krieg gegen Drogen". Nach unseren Schätzungen werden täglich (!) etwa 50 Kilogramm Hanfprodukte in Mecklenburg-Vorpommern konsumiert. Diese gigantische Steuerverschwendung von Polizeieinsatz hat also die Verfügbarkeit von Cannabis hier im Land nicht einmal spürbar eingeschränkt. Eine Re-Legalisierung von Cannabis ist dringend notwendig, damit volljährige HanfkonsumentInnen keine verunreinigten Produkte konsumieren müssen und endlich ein wirksamer Jugendschutz eingesetzt werden kann.