Nach dem Gutshaus-Feuer:

Polizei schließt Brandstiftung nicht aus

Warum das Gutshaus Charlottenthal in der Nacht zum Montag ein Opfer der Flammen wurde, ist noch immer nicht aufgeklärt. Erst einmal müssen Balken und Schutt weggeräumt werden.

Dicker Qualm stand vor dem Gutshaus. Da ging nichts ohne Atemschutz. Jetzt ermittelt die Polizei und will herausbekommen, was das Feuer ausgelöst hat.
Stefan Tretropp Dicker Qualm stand vor dem Gutshaus. Da ging nichts ohne Atemschutz. Jetzt ermittelt die Polizei und will herausbekommen, was das Feuer ausgelöst hat.

Die Ursache für das verheerende Feuer im Gutshaus Charlottenthal bei Krakow am See ist nach Angaben der Güstrower Polizei nur sehr schwer zu ermitteln. Balken und Schutt müssten dafür erst mit schwerem Gerät weggeräumt werden. So wird es wohl noch einige Tage dauern, bis die Brandursachenermittler Näheres sagen können. Die Beamten schließen auch den Verdacht der schweren Brandstiftung nicht aus, war von Polizeisprecher Gert Frahm zu erfahren.

Anhaltspunkte, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde, gebe es bis jetzt aber nicht. Das Gutshaus mit einem Restaurant war am Montag ausgebrannt. Die Besitzer konnten sich aus dem Gebäude retten. 12 Löschzüge, drei Drehleitern und 90 Kameraden waren im Einsatz. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro.

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