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Putz von marodem Haus fällt auf den Gehweg

In der Teterower Bahnhofstraße wird eine alte Brandruine abgerissen. Derweil droht von einem anderen Haus Gefahr. Schon wieder.

Vorsichtig trägt der Bagger die Wände ab, damit das Gebäude in der Bahnhofstraße nicht unkontrolliert zusammenbricht.
Eberhard Rogmann Vorsichtig trägt der Bagger die Wände ab, damit das Gebäude in der Bahnhofstraße nicht unkontrolliert zusammenbricht.

Von einem maroden Haus in der Teterower Börnungstraße hat sich erneut Putz gelöst. Größere Teile fielen auf den Gehweg. Passanten kamen, soweit bekannt, nicht zu Schaden. Der Vorfall veranlasst nun Anwohner zu der Forderung, hier müsse angesichts des bevorstehenden Winters unbedingt nachgearbeitet werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.

An der leer stehenden Nummer 4 wurde schon im Februar eine Notsicherung vorgenommen, nachdem ein Drempel an der Dachtraufe eine kritische Neigung erreicht hatte. Schon damals warnten Anwohner, dass weitere Abbrüche an der Fassade zu befürchten seien.

Die Ruine könnte einstürzen

Sicherheit geht unterdessen vor auf der Baustelle in der Bahnhofstraße. Hier sind Arbeiter der Firma Lenuweit dabei, ein mehrgeschossiges Wohnhaus abzureißen. Auf einer schrägen Halde von Bauschutt arbeitet sich ein Bagger Meter um Meter voran. „Die Standsicherheit ist da ziemlich ungewiss. Nach einem Brand war das Dach teilweise defekt und das Gebäude den Witterungseinflüssen ausgesetzt. Da ist schwer zu beurteilen, wie fest die Wände noch stehen bzw. wie weit die Erosion schon vorangeschritten ist“, erläutert ein Arbeiter.

Die Baustelle ist deshalb weiträumig abgezäunt. In der Bahnhofstraße selbst sind zwei Mitarbeiter postiert, die immer wieder mal kurzzeitig die Fahrbahn sperren, wenn der Bagger die Fassade abträgt. Bis Freitag soll der Abbruch so weit gediehen sein, dass die Durchfahrt zum Lidl-Markt wieder frei gegeben werden kann.