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Rätselraten um die letzte Radweg-Etappe

Ein weiteres Teilstück des Radweges um den Malchiner See ist fertig. Doch eine Lücke von mehreren Kilometern klafft noch. Wann das behoben wird? Auch in den Behörden kann ob neuer Reformen nur mutmaßen.

Fast fertig: Der Radweg zwischen Dahmen und Rothenmoor.
Eckhard Kruse Fast fertig: Der Radweg zwischen Dahmen und Rothenmoor.

Jetzt fehlt nur noch ein Radweg von Rothenmoor nach Basedow. Dann könnten die einheimischen Radfahrer und Touristen endlich den Malchiner See umrunden. Ohne unsichere Abstecher abseits des ausgewiesenen Weges. Doch ob das so bald sein wird, das steht für Ronald Normann, Leiter des Straßenbauamts in Güstrow, noch in den Sternen.

Normann hält es unter Umständen für möglich, dass die vier bis fünf Kilometer lange Radlertrasse noch im kommenden Herbst gebaut werden könnte. „Wir planen auch weiter“, sagte er. Doch festlegen will und kann er sich nicht. Die Entscheidung müsse dann im Straßenbauamt Neustrelitz getroffen werden. Das soll für einen Großteil der Mecklenburgischen Schweiz zuständig sein, wenn das Straßenbauamt Güstrow ab Januar  mit Autobahn-Aufgaben betraut wird.

Einwohner hoffen auf Umsätze

Der vorletzte Abschnitt auf dem Wege zu dieser Verbindung ist so gut wie fertig. Der Asphalt schlängelt sich entlang der L 20 von Dahmen über Rothenmoor bis zum Wald. Die Bauarbeiter legen noch mit maschineller Hilfe die Bankette an. Sie säen Rasen. Und ein Bagger arbeitet noch auf einer Fläche an der Rothenmoorer Schmiede, wo der Radweg einen Bogen um die Gehöfte macht.

Doch die Dahmener haben das 2,5 Kilometer lange Stück Asphalt schon „ins Radler-Herz geschlossen“. Sie hegen dieHoffnung auf mehr Tourismus südlich des Kummerower Sees. Da haben besonders Dahmen und Seedorf mit ihren Stränden sowie Basedow mit dem berühmten Schloss einiges an Potenzial.