Badewasser-Heizung:

Rathaus ratlos - wohin mit der Spendenflut?

Um die große Badewanne im Malchiner Peenebad heizen zu können, melden sich immer mehr Sponsoren. Doch wofür das viele Geld überhaupt eingesetzt werden soll, ist noch völlig unklar. Eine Arbeitsgruppe hat da jetzt aber endlich eine Idee.

An so manchem Tag in der Saison warten Freibad-Chef Holger Andrys (links) und sein Kollege vergeblich auf Badegäste. Das Wasser ist einfach zu kalt.
Thomas Koch An so manchem Tag in der Saison warten Freibad-Chef Holger Andrys (links) und sein Kollege vergeblich auf Badegäste. Das Wasser ist einfach zu kalt.

Da kommen Malchins Stadtväter nun aber doch schon etwas ins Schwimmen: Seit etwa anderthalb Jahren werden immer neue Spenden-Aktionen für eine Badewasser-Heizung im Malchiner Peenebad ins Leben gerufen. Wie viel Geld da insgesamt schon zusammengekommen ist, das kann niemand so genau sagen. Was damit eigentlich bezahlt werden soll und vor allem auch, was eine Wasser-Heizung überhaupt kostet, das ist immer noch völlig ungeklärt.

„Diese Spendenflut macht uns schon ein wenig unruhig“, gesteht denn auch Bürgermeister Jörg Lange (FDP) inzwischen ein. Deshalb soll nun eine Arbeitsgruppe Ordnung in die vielen Diskussionen bringen. „Eine klare Linie, was man machen kann, gibt es noch nicht. Wir haben bisher fünf verschiedene Varianten für ein Heizsystem“, berichtet der Bürgermeister eine davon: Eine Thermo-Solaranlage – und die favorisiert die Arbeitsgruppe im Moment offenbar auch. Dabei sind Solarplatten im Gespräch, die deutlich weniger kosten könnten als jene 210 000 Euro, die bisher die Runde machten.

In der nächsten Saison wird daraus wohl aber noch nichts werden. Doch zumindest sollen im kommenden Jahr die Weichen gestellt werden.

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