Nager-Plage:

Ratten tummeln sich auf Straßen

Wenn die Ratten aus ihren Löchern kommen, gilt das als Warnzeichen. Demnach ist in Teterow schon höchste Alarmstufe.

Menschen mögen sich angesichts eines solchen Anblicks angewidert abwenden, für Ratten sind das attraktive Tummelplätze.
Eberhard Rogmann Menschen mögen sich angesichts eines solchen Anblicks angewidert abwenden, für Ratten sind das attraktive Tummelplätze.

Eigentlich scheuen sie das Licht des hellen Tages. Doch in Teterow sind Ratten derzeit auch tagsüber im Freien zu beobachten. Und dafür braucht man nicht mal vorsichtig oder mit dem fernglas unterwegs zu sein. Am Mühlenteich mischen sich die Tiere unter die Wasservögel, die dort gefüttert werden. Da fällt allemal ein Happen ab. Ebenso auf manchem Parkplatz bei den Supermärkten im Stadtgebiet. Fachleute sehen darin ein Zeichen einer Überpopulation. „Die Ratten sind dämmerungsaktive Tiere. Wenn sie am helllichten Tag auf Nahrungssuche gehen, ist das ein deutliches Zeichen für eine Überpopulation“, sagt die Tierärztin Dr. Ingrid Hampel. An dem vermehrten Auftreten der Tiere dürfte allerdings nicht nur die milde Witterung schuld sein, sondern auch ein entsprechendes Nahrungsangebot und günstige Lebensbedingungen.

Anzeichen für eine Ungeziefer-Plage will man in der Stadt aber nicht erkannt haben. Zweimal im Jahr werden im Stadtgebiet Giftköder ausgelegt. Zusätzliche Bekämpfungsaktionen seien jederzeit möglich, erklärt Klaus Reinders als Chef der Stadtwerke. Konkrete Planungen dazu gibt es aber offenbar nicht.

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