Teterower Stadtwerke planen Investitionen für 2014:

„Regulus“ soll künftig nicht an der Badestelle anlegen

60 000 Euro wollen die Teterower Stadtwerke in die Hand nehmen und einen neuen Anleger für die Barkasse bauen.

Noch ist der Weg zur Badestelle und damit zu den Stegen am Teterower See frei. Das Tor soll aber geschlossen werden. Die Stadtwerke planen bereits einen neuen Anleger für die Barkasse "Regulus", und zwar am Kanal.
Simone Pagenkopf Noch ist der Weg zur Badestelle und damit zu den Stegen am Teterower See frei. Das Tor soll aber geschlossen werden. Die Stadtwerke planen bereits einen neuen Anleger für die Barkasse "Regulus", und zwar am Kanal.

Der Platz ist ausgesucht. Am Kanal, der zu den Bootshäusern führt, soll ein neuer Anleger für die Barkasse „Regulus“ gebaut werden. 60 000 Euro haben die Teterower Stadtwerke dafür in diesem Jahr eingeplant. Ein Schwimmsteg soll es werden, ist von Klaus Reinders, Geschäftsführer der Stadtwerke, zu erfahren. Und zum Saisonstart könnte er fertig sein.

Die Stadtwerke reagieren damit schon mal auf die Diskussionen um die neu gestaltete Badestelle, die durch einen Zaun geschützt wurde und künftig auch abgeschlossen werden soll. Das Betreiberkonzept liegt zwar noch nicht vor – Bürgermeister Reinhard Dettmann hat es für Januar in Aussicht gestellt (der Nordkurier berichtete) – aber über Eintrittspreise von einem Euro beziehungsweise 50 Cent für Kinder wurde schon laut nachgedacht.

Da der Steg für die „Regulus“, der Badesteg und Anleger zugleich ist, mit auf dem Areal der Badestelle liegt, kamen schon Fragen, wie man den Zugang für die Fahrgäste der Barkasse künftig regeln will. Nun ist es klar: Mit einem neuen Anlegesteg außerhalb der Badestelle. Sowohl die Barkasse als auch die Burgwallfähre gehören zu den Stadtwerken. 2013 hatte das Unternehmen seine Tochtergesellschaft, die Freizeit- und Naherholungsgesellschaft, aufgelöst, sie führt aber die Sparte Schiffsverkehr weiter sowie auch eine Sparte Vermietung und Verpachtung. Die Bergring-Arena zum Beispiel haben die Stadtwerke an den Teterower Motorsportclub vermietet. Außerdem besitzen die Stadtwerke noch die Rostocker Straße 62 und die alte Wilma-Halle. Noch einmal 60 000 Euro wollen sie in die Hand nehmen für ein Projekt, mit dem Klaus Reinders schon lange liebäugelt. Es geht um die Windkraft. Am Warener Berg hinter dem Wasserwerk soll ein Windrad aufgestellt werden, ein kleines mit einer Bauhöhe bis 30 Meter, das vertikal dreht. Erste Messungen laufen und die sähen gut aus. Der Bauantrag ist gestellt. Messungen werden auch im Gewerbegebiet Bocksbergweg durchgeführt. Auch dort könnten kleine Windkraftanlagen entstehen.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung