In der Todendorfer Falle:

Rehbock im Solarpark gefangen

Auf Friedhöfen der Region sind Besuche von Rehen immer wieder Anlass zu Ärgernis. Doch jetzt scheint ein Rehbock in der Solaranlage Todendorf eingesperrt zu sein. Hilfe für das Tier  ist nicht in Sicht.

Reinhard Schmidt wohnt direkt an einer Zufahrt zum Solarpark.Das Reh hinter dem hohen Zaun hat er schon mehrmals gesehen.
Eberhard Rogmann Reinhard Schmidt wohnt direkt an einer Zufahrt zum Solarpark.Das Reh hinter dem hohen Zaun hat er schon mehrmals gesehen.

Gespenstische Szenen erleben die Anwohner des Solarparkes in Todendorf immer wieder. Da flammen des Nachts plötzlich die Flutlichtstrahler am Sicherheitszaun auf. Doch nicht Eindringlinge mit finsteren Absichten lösen die Bewegungsmelder aus, wie die Anlieger herausfanden. Auf dem Areal tummelt sich ein Rehbock. Wie der dort hinein kam, vermag niemand zu sagen. Über den etwa 2,50 Meter hohen Sicherheitszaun jedenfalls ist er nicht gesetzt.

Raus kam er bislang nicht und befindet sich seither in Gefangenschaft. Aus Sicht von BUND-Geschäftsführerin Corinna Cwielag ist dieser Zustand nicht auf Dauer zu akzeptieren. Das Tier habe Stress und leide. Doch wer soll hier zur Tat schreiten und dem verirrten Reh zur Freiheit verhelfen? Der Eigentümer der Anlage sitzt irgendwo weit entfernt und weiß offenbar noch gar nichts von dem ungebetenen Gast.

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