Betrugs-Versuch:

Rentnerin bekommt falschen Inkasso-Brief

Gut reagiert: Einer Seniorin flattert ein Brief von einem Inkasso-Unternehmen ins Haus. Doch statt zu zahlen, geht sie zur Polizei.

Auf dem Inkasso-Schreiben fehlten wichtige Daten.
Bodo Marks Auf dem Inkasso-Schreiben fehlten wichtige Daten.

Eine 75 Jahre alte Frau aus Neukalen ist nicht auf einen versuchten Betrug hereingefallen. Sie wandte sich stattdessen am Sonnabend an die Malchiner Polizei. Denn an diesem Tag war der Dame ein merkwürdiger Brief ins Haus geflattert, der sie stutzig machte.

Wie die Polizei informierte, war die Seniorin vor wenigen Tagen schon am Telefon belästigt worden. Nun sollte sie 349 Euro an ein Inkasso-Unternehmen zahlen. Auf dem Brief war aber weder eine Adresse noch eine Kontonummer angegeben, sondern nur eine Telefonnummer, unter der sie sich melden sollte. Das tat die aber Dame nicht. Sie meldete sich im Revier und erstattete dort Anzeige. Nun sind die Kriminalisten dran.

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