Nordkurierpreis geht an Darguner Festspielstätte :

Ritterschlag für einen besonderen Konzertort

Vom Flair der Festspiel-Konzerte in den Darguner Klostermauern war die Jury im vergangenen Jahr besonders begeistert. Sie vergab den Nordkurier-Spielstättenpreis 2014 an den Darguner Förderverein. Die Ehrung ist mit 5000 Euro dotiert.

Ein außergewöhnlicher Konzertort: Nordkurier-Geschäftsführer Lutz Schumacher (links) überreichte den Spielstättenpreis 2014 an den Förderverein der Kloster- und Schlossanlage Dargun, vertreten durch den Vorsitzenden Frank Hamann (Mitte). Rechts Bürgermeister Karl-Heinz Graupmann. Foto: Eckhard Kruse
Ein außergewöhnlicher Konzertort: Nordkurier-Geschäftsführer Lutz Schumacher (links) überreichte den Spielstättenpreis 2014 an den Förderverein der Kloster- und Schlossanlage Dargun, vertreten durch den Vorsitzenden Frank Hamann (Mitte). Rechts Bürgermeister Karl-Heinz Graupmann. Foto: Eckhard Kruse

Eine der Spielstätten der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zu sein, das ist für Jörg Görl allein schon etwas Besonderes. „Aber dieser Preis ist noch einmal ein Ritterschlag“, sagte der Mann vom Pasewalker Lokschuppen-Pomerania-Verein, als er Abschied vom Spielstättenpreis des Nordkurier nahm. Der Lokschuppen war im Jahr 2013 als außergewöhnliche Spielstätte auserkoren und mit dieser Ehrung bedacht worden. Am Freitagabend ging der Preis für das Jahr 2014 an den Förderverein der Kloster- und Schlossanlage Dargun.  Nordkurier-Geschäftsführer Lutz Schumacher überreichte die mit 5000 Euro dotierte Ehrung an den Vorsitzenden des Fördervereins, Frank Hamann. „Wir haben schon 1991 unser erstes Konzert in der Anlage veranstaltet“, erinnerte Hamann. Damals sei noch zwischen Tonnen von Bauschutt gesungen worden.

Schumacher lobte diesen außergewöhnlichen Ort, um Konzerte erklingen zu lassen. Mit dem Preis – der seit dem Jahr 2010 vergeben wird – wolle der Nordkurier die Arbeit der Menschen würdigen, die oft ehrenamtlich für den Erhalt solcher Spielstätten sorgen. Auch Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) fand nur Worte der Begeisterung für die Industriehallen, Schlossgärten, Schmieden oder Lokschuppen, die den Festspielen ihr besonderes Flair verleihen. Der Rekord-Zahl von 80 000 Besuchern im vergangenen Jahr seien ein Beweis für den Erfolg.