Geschäft mit dem Tod:

Särge in der Stadt brüskieren Teterower

Die Präsentation eines neu eröffneten Bestattungshauses in der Innenstadt kommt bei einigen Teterowern gar nicht gut an. Die öffentliche Konfrontation mit dem Thema Tod empfinden sie als "unpassend".

Särge im Schaufenster, das mögen viele Teterowern gar nicht. Eine Reaktion, mit der Bestatter Florian Baaske nicht gerechnet hatte.
Eberhard Rogmann Särge im Schaufenster, das mögen viele Teterowern gar nicht. Eine Reaktion, mit der Bestatter Florian Baaske nicht gerechnet hatte.

Wenn es um die letzte Ruhe geht, waren die Teterower daran gewöhnt, dass die in aller Stille und dezent erfolgte. Jetzt hat Florian Baaske diesen Bann gebrochen. Der Plauer Unternehmer eröffnete im Zentrum der Bergringstadt eine Filiale. Die fällt nicht nur durch ihre äußere Gestaltung ins Auge. Dass hier auch noch Särge und Urnen im Schaufenster stehen, brüskiert insbesondere ältere Einwohner. Der Unmut darüber erreichte jetzt den städtischen Seniorenbeirat.

Der Plauer Unternehmer kann die Aufregung nicht nachvollziehen. Teterow ist seine vierte Filiale. Ob in Rostock, Güstrow oder Krakow am See - überall hat er seine Geschäfte in der belebten Stadt und nirgendwo habe jemand Anstoß daran genommen. Ganz im Gegenteil.

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