Feuerwehr-Großeinsatz am frühen Morgen:

Scheune brennt völlig nieder

Flammen schlugen in den frühen Morgenstunden aus einer Scheune gen Himmel und sorgten für stundenlange Löscharbeiten. Es wurden sogar zusätzliche Feuerwehrleute gerufen.

Die Flammen schlugen den Männern schon entgegen.
Stephan Radtke Die Flammen schlugen den Männern schon entgegen.

Mit lautem Sirenengeheul wurden am Donnerstag gegen 5 Uhr die Einwohner von Faulenrost aus dem Schlaf gerissen. In der Dorfstraße 32 stand ein Scheunenanbau, in dem sich ein Öltank befindet, lichterloh in Flammen. Innerhalb weniger Minuten waren die Löschmänner der 650 Seelen zählenden Gemeinde am Einsatzort eingetroffen. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Feuer bereits auf das Doppelhaus übergegriffen. Schnell war klar: Alleine würden es die Kameraden aus Faulenrost nicht schaffen.

Die Integrierte Regionalleitstelle aus Neubrandenburg alarmierte zusätzliche Feuerwehren aus den Nachbargemeinden. Verstärkung rückte mit mehreren Löschfahrzeugen und zwei Drehleitern aus Gielow, Pribbenow, Lansen-Schönau, Malchin und Stavenhagen an. Auch ein Rettungswagen wurde vorsorglich alarmiert. Binnen weniger Minuten wurden Schlauchverbindungen zum 300 Meter entfernten Löschteich verlegt. Aus mehreren Strahlrohren und von zwei Seiten stellten sich die Feuerwehrleute dem „Roten Hahn“.

Doch für die Scheune gab es keine Rettung – sie brannte bis auf die Grundmauern nieder. Jedoch konnte die linke Haushälfte vor den Flammen bewahrt werden. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Noch während der Brandbekämpfung hatte die Polizei die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen.

 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung