Forscher spricht von kleiner Sensation in Levin:

Seltsame Malereien an Dorfkirche entdeckt

Die bei Urlaubern beliebte Straße der Romanik soll jetzt bis nach Mecklenburg führen. Bei den Recherchen dazu stößt ein Forscher im Darguner Ortsteil Levin auf eine Überraschung.

Peter Bodenstein misst die fast 24 Meter lange Johanniskirche von innen und außen, um einen „romanischen Bauplan“ zu erhalten.
Gerald Gräfe Peter Bodenstein misst die fast 24 Meter lange Johanniskirche von innen und außen, um einen „romanischen Bauplan“ zu erhalten.

Für Peter Bodenstein ist es eine kleine Sensation. Der Mann aus Sachsen-Anhalt ist auf den Spuren der Romanik und fand nun an der Johanniskirche des Darguner Ortsteiles Levin einen seltsamen Anstrich. Die rote Farbgebung der eingeritzten Fugen dürfte aus der Erbauungszeit der Kirche stammen und damit 750 Jahre alt sein. Einst schmückte dieser Farbanstrich wohl die gesamte Außenwand der Kirche. Die Reste an der Südwand des Chores sind wohl erhalten geblieben, weil sie von einem später errichteten Anbau geschützt sind. Peter Bodenstein schaut sich in diesen Tagen mehrere Mecklenburger Dorfkirchen an, um die bei Urlaubern beliebte Straße der Romanik von Sachsen-Anhalt und Brandenburg weiter in den Norden zu führen.

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