Abrisspläne für Siedlung Basepohl:

Verwalter droht der Stadt mit Anwalt

Der neue Liquidator für die ehemalige Armeesiedlung ist sauer auf die Reuterstadt. Veröffentlichungen zu Abrissplänen im Amtsblatt verunsichern Menschen, die nach Basepohl am See ziehen wollen, meint er.

Trotz großen Leerstands und einigen stark sanierungsbedürftigen Blöcken will der neue Verwalter die Siedlung an der Basepohler Kaserne wieder beleben. Foto: Eckhard Kruse
Eckhard Kruse Trotz großen Leerstands und einigen stark sanierungsbedürftigen Blöcken will der neue Verwalter die Siedlung an der Basepohler Kaserne wieder beleben. Foto: Eckhard Kruse

Bei ihren Abrissplänen für die alte Armeesiedlung droht der Reuterstadt jetzt ein eisiger Gegenwind. Denn der neue Verwalter, Thorsten Krüger aus der Nähe von Berlin, hat ganz andere Pläne für Basepohl am See als die Stavenhagener Verwaltung. Er sucht neue Mieter, viele Menschen renovieren ihre Wohnungen schon. Die Reuterstadt möchte die Blocks mit 99 Prozent Leerstand dagegen abreißen. Krüger droht mit einem Rechtsstreit, wenn die Stadt Stavenhagen nicht von ihren Abrissplänen und entsprechenden Veröffentlichungen im Reuterstädter Amtsblatt absieht. Zuerst fordert Krüger aber, dass die Stadt eine Erklärung unterschreibt, solche Veröffentlichungen zu unterlassen. Denn diese würden potentielle Mieter verunsichern.

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