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Speedway-Spektakel soll der Jugend-WM folgen

Von unserem RedaktionsmitgliedRoland Bandow und Horst KaiserMit der Weltmeisterschaft hat der MC Bergring erstmals ein Prädikatsrennen solchen Formats ...

Richard Geyer aus Meißen (links) in seiner Box. Geyer startete für den MC Bergring und wurde WM-Siebenter. [KT_CREDIT] Fotos (4): Heiko Brosin

Von unserem Redaktionsmitglied
Roland Bandow und Horst Kaiser

Mit der Weltmeisterschaft hat der MC Bergring erstmals ein Prädikatsrennen solchen Formats ausgerichtet. Viel Lob gab es für das Team der Organisatoren.

Teterow.Mit seiner Glückszahl zum Sieg: Daniel Spiller, der neue Champion aus Vilsheim (Bayern) trug bei der Jugend-WM in Teterow die Startnummer 13, wohnte dort in einer Ferienwohnung mit der Hausnummer 13 und hat am 13. Mai Geburtstag. Der 14-Jährige fuhr an den beiden Tagen in der Bergring-Arena allen davon und gewann souverän die „Youth Gold Trophy 2013“. Für viele ist es bereits die Weltmeisterschaft, auch wenn Armando Castagna, Bahnsportchef des Weltverbandes FIM, betonte: „Offiziell soll diese 250er-Trophy ab 2014 den Titel WM tragen.“ Ob Castagna oder Rennleiter René Schäfer – alle waren voll des Lobes für die Teterower Macher. „Ein großes Dankeschön an den MC Bergring und seine Helfer für die großartige Unterstützung und die sehr gut präparierte Bahn“, so Schäfer, der ansonsten als Teamchef und -manager der deutschen Nationalmannschaft fungiert.
Zufrieden war natürlich Adolf Schlaak. „Ich denke wir haben einmal mehr bewiesen, dass wir hier auf dem Bergring und der Speedwaybahn sehr gute Rennen organisieren können“, meinte der Org.-Chef und Club-Vorsitzende, der aber auch Kritik übte: „Schade, dass nicht alle gemeldeten ausländischen Fahrer angereist sind. Und ein paar mehr Zuschauer hätten die jungen Fahrer, die klasse Sport boten, verdient gehabt. Wer nicht da war, der hat etwas verpasst. Und vielleicht gelingt es uns ja, bei der nächsten WM einen Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern ins Rennen zu schicken.“ Schlaak bedankte sich bei allen, die den Ehrenamtlern des MC Bergring zur Seite standen. „Vor allem hatten wir auch finanzielle Unterstützung durch verschiedene Einrichtungen und Institutionen. Allein kann der Club die Mittel für solch ein Event nicht stemmen. Es war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben die Mühen aber gern auf uns genommen, weil wir immer bereit sind, etwas für Kinder und Jugendliche tun.“
Und Schlaak hat keine Angst vor neuen Herausforderungen: „Wir haben jetzt für drei Jahre die Lizenz des Weltverbandes FIM, dürfen also Grand Prix, sprich WM- oder ebenso EM-Läufe ausrichten. Diese Zulassung eröffnet uns also ganz neue Möglichkeiten.“ Das emsige Teterower Bergring-Volk hat schon wieder eine neue, große Vision …