Entlastung:

Sporthallendach um 1500 Kilo leichter

Die Trennvorhänge der Malchiner Zachow-Turnhalle erwiesen sich als zu schwer für die Dachkonstruktion. Nun wurden sie abgenommen. Denn eine andere Lösung ist in Sicht.

Matthias Kaiser löst in luftiger Höhe die Befestigung für einen Vorhang.
Eckhard Kruse Matthias Kaiser löst in luftiger Höhe die Befestigung für einen Vorhang.

Die stählerne Dachkonstruktion der Malchiner Turnhalle am Zachow ist jetzt von einer ersten Last befreit worden. Zwei Monteure sind dafür extra aus Wuppertal angereist. Denn dort hat der Bühnenbau Schnakenberg seinen Sitz, der die beiden Trennwände in der Sporthalle seinerzeit genäht und an die Decke aufgehängt hatte.

Am Mittwochnachmittag ging es anders herum. Die beiden Vorhänge mit einem Gesamtgewicht von etwa 1500 Kilo wurden von der Decke geholt. Denn sie waren mit den Jahren zu schwer für die Konstruktion geworden. Einige Metallstäbe bogen sich durch. Deswegen musste die Halle im vergangenen Jahr gesperrt werden.

Die Metallbauer brauchen in den nächsten Wochen aber auch freie Bahn, wenn sie die Dachkonstruktion aus den 1970er Jahren verstärken und eine separate Aufhängung für die Trennwände bauen. Das soll bis Ende April erledigt sein. Erst dann kann nämlich die Sperrung aufgehoben werden und die Halle wieder als Sportstätte genutzt werden.

Matthias Kaiser und Walter Herzberg kletterten auf ein fahrbares Gerüst. Sie lösten Schraube für Schraube. Dann seilten sie die Vorhänge aus Kunstleder vorsichtig ab. Zusammengelegt werden sollten die Trennwände besser nicht, betont Herzberg. Denn sonst gäbe es unschöne Falten. So wurden die Vorhänge auf kleine Rollen gelegt und an die Seite der Halle geschoben.

Die Aufhängungen und die Technik bleiben aber noch an der Hallendecke und werden offenbar erst umgesetzt, wenn die separate Konstruktion für die Trennwände fertiggestellt ist. Insgesamt sind für die Bauarbeiten an der Halle 230.000 Euro eingeplant.

 

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