:

Staatsanwalt untersucht tödlichen Sturz

Vor einer Woche starb der Teterower Rennfahrer Enrico Sonnenberg an den Verletzungen eines Sturzes beim Bergringrennen. Ein Unfallbericht des Veranstalters liegt jetzt vor, auch die Staatsanwaltschaft Rostock nimmt sich des Falles an.

Der Hechtsprung gehört zu den spektakulären Passagen auf der Teterower Bergringbahn. Ein Unfallschwerpunkt ist hier jedoch nicht.
Eberhard Rogmann Der Hechtsprung gehört zu den spektakulären Passagen auf der Teterower Bergringbahn. Ein Unfallschwerpunkt ist hier jedoch nicht.

Die Umstände des tödlichen Unfalls von Enrico Sonnenberg am 23. Mai werden durch die Staatsanwaltschaft Rostock untersucht. Darüber informierte Hans-Detlef Henkel, Stellvertretender Vorsitzender des MC Bergring Teterow, nach einer Vorstandssitzung. Den eigenen Bericht zu dem Unglück am Pfingstsonnabend hat der Club heute dem Deutschen Motorsportbund (DMSB) übersandt. Darin werde durch einen Schiedsrichter authentisch bestätigt, dass Enrico Sonnenberg ohne Einwirkung eines anderen Fahrers stürzte.

Der Unfall ereignete sich hinter dem Hechtsprung in Höhe des DRK-Bildungszentrums. Schwer verletzt war der Rennfahrer im Uniklinikum Rostock operiert worden, jedoch fünf Tage später dort seinen Verletzungen erlegen. Sein Motorrad ist vom Club der Polizei für eine Untersuchung übergeben worden.