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Städtepartnerschaft gab einst Ausschlag für Sitz in Teterow

Teterow.„Eine große Abschiedsparty feiern wir nicht“, sagt Reinhard Meyer. Auch wenn sich sein Haus mehr und mehr füllt. Dieser Tag der offenen Tür ist ...

Die nächste Generation übernimmt: Reinhard Meyer (rechts) und Dr. Renate Nitschke (links) haben mit Kristina Dressel und Steffen Hägert ihre Nachfolger.  FOTO: Simone Pagenkopf

Teterow.„Eine große Abschiedsparty feiern wir nicht“, sagt Reinhard Meyer. Auch wenn sich sein Haus mehr und mehr füllt. Dieser Tag der offenen Tür ist vielmehr dafür gedacht, dass die Mandanten seine Nachfolger kennenlernen. „Im Januar werde ich 66. Mir ist wichtig, mich beizeiten um die Nachfolge zu kümmern. So kann ich den Übergang begleiten und werde selbst auch noch beratend tätig sein.“
Reinhard Meyer kommt aus Scheeßel, ist Steuerberater und öffnete gleich 1990 sein Büro in Teterow. Die Partnerschaft beider Städte gab seinerzeit mit den Ausschlag dafür, denkt er schmunzelnd zurück. Mit seinen neun Mitarbeitern betreut er in Teterow und Umgebung klein- und mittelständische Unternehmen, „sehr viele Handwerksbetriebe, das ist von früher so gewachsen“, auch Ärzteschaft, Apotheken. Jetzt gibt er sein Büro nicht nur in junge Hände, er tut sich zugleich mit einem anderen zusammen. „Per Zufall hatten Dr. Renate Nitschke und ich uns kennengelernt und da ist die Idee entstanden“, sagt er. Heißt, zwei Büros – am Hollerberg und in der Tarnowstraße – werden zur SHBB Steuerberatungsgesellschaft. Kristina Dressel, die sie gemeinsam mit Steffen Hägert führt, verlagert ihren Arbeitsplatz zeitweise auf den Hollerberg. „Für die Mandanten ändert sich aber nichts“, sagt sie gleich. „Gerade in unserer Branche ist es ganz wichtig, dass sie einen persönlichen Kontakt aufbauen“, fügt Renate Nitschke hinzu.sp