Sanierung für eine saubere Umwelt:

Stavenhagen: Neues Geld für riesige Kläranlage

Zwölf Jahre ist das 22-Millionen-Euro-Klärwerk in der Reuterstadt alt. Erste Anlagen müssen jetzt für 500 000 Euro ersetzt werden. Außerdem sollen die letzten Bleirohre verschwinden und  Unternehmensberater befragt werden.

In die Kläranlage in Stavenhagen sollen in diesem Jahr 500 000 Euro investiert werden.
Eckhard Kruse In die Kläranlage in Stavenhagen sollen in diesem Jahr 500 000 Euro investiert werden.

Der Wasserzweckverband Malchin Stavenhagen will in diesem Jahr eine stolze Summe in die riesige Kläranlage investieren. 500 000 Euro sollen in die Technik an der Schultetusstraße in Stavenhagen gesteckt werden, rechnet Petra Tertel, Geschäftsführerin des Wasserzweckverbands, vor. „Die Kläranlage ist in die Jahre gekommen“, begründet Petra Tertel die Investition. Seit der Fertigstellung 2001 seien mittlerweile zwölf Jahre vergangen. Und so müsse der Verband nach und nach erste Ersatzinvestitionen vornehmen.

44 Millionen DM-Mark (rund 22 Millionen Euro) hat der Bau der riesigen Kläranlage in Stavenhagen einmal verschlungen. In diesem Jahr sollen 400000 Euro in die „Gaswäsche“ fließen. In dieser Anlage werde der Schwefel aus dem Klärgas/Biogas entfernt. Nur dann könne man das Gas auch zu Strom umwandeln, erläutert die Geschäftsführerin. Weitere 100 000 Euro will der Verband in die Fäkalschlammannahme stecken.

Den größten Batzen Geld steckt der Verband aber in den Austausch der Leitungen in der Basedower Straße und in der Steinstraße in Malchin. 760000 Euro sollen hier verbaut werden. Während die Steinstraße noch in diesem Jahr fertig werden soll, wird der Austausch der bleihaltigen Trinkwasserleitungen und der Kanalisation in der Basedower Straße in zwei Abschnitten bis 2015 dauern.

Weiter im Plan sind unter anderem der Neubau einer Kleinkläranlage in Rottmannshagen. „Sie ist 30 bis 40 Jahre alt“, erläutert Petra Tertel. 120 000 Euro soll die Baumaßnahme inklusive Fördermitteln kosten. In Demzin werde der defekte Trinkwasserspeicher für 140 000 Euro erneuert. Der Verband will weiter daran arbeiten, den Fäkalgestank aus den Belüftungen zu vermindern, der immer wieder an der Bundesstraße und in Stavenhagen für Geruchsbelästigungen sorgt. Ein Ingenieurbüro prüfe, wie der Verband das dauerhaft unterbinden kann, so Tertel.

Einen Auftrag hat der Verband an eine Unternehmensberatung verteilt. Die soll prüfen, ob der Verband mit einer angemessenen Personalausstattung arbeitet.

 

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