Schwerer Vorwurf:

Straßenausbau ruft Zweifler auf den Plan

Der Burtalweg in Rothenmoor ist teuer saniert worden. Dafür müssen die drei Anlieger nun viel Geld bezahlen. Und dann gibt es da noch einen ganz bösen Verdacht.

Peter Cieslinski ist sauer. Er soll für den Ausbau einer Straße zahlen, die er gar nicht nutzt.
Eberhard Rogmann Peter Cieslinski ist sauer. Er soll für den Ausbau einer Straße zahlen, die er gar nicht nutzt.

Das neue Straßenpflaster am Grundstück von Peter Cieslinski kommt den Rentner teuer zu stehen. Allein die Abschlagszahlung im Voraus ist mit 3000 Euro beziffert. Da kann der Rentner aus Rothenmoor nur verständnislos den Kopf schütteln. Denn der Burgtalweg führt eigentlich ins Nichts. Etwa 130 Meter nach dem Abzweig an der Dorfstraße ist Schluss. Ein Teich liegt da und davor sperrt ein aufgeschütteter Wall die Weiterfahrt. Früher führte hier ein landwirtschaftlich genutzter Betonplattenweg weiter ins Gelände.

Warum der Burgtalweg überhaupt neu gepflastert wurde, will sich dem Anlieger nicht erschließen. Veranlasst hat den Ausbau sein Nachbar, der Ex-Bürgermeister von Dahmen und Vorsitzender im laufenden Bodenordnungsverfahren. Der erfreut sich jetzt einer passablen Grundstückszufahrt.

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