Gebühren-Erhöhung:

Streit um die Wasser-Preise

Für die Erhöhung der Abwasser-Gebühren hatte sich die Geschäftsführerin des Zweckverbandes tatsächlich Anerkennung versprochen. Die gab es aber auch vor den Malchiner Stadtvertretern nicht.

Ein neues Verwaltungsgebäude für den Verband und nun die Preis-Erhöhung. Das kommt nichjt gut an.
Eckhard Kruse Ein neues Verwaltungsgebäude für den Verband und nun die Preis-Erhöhung. Das kommt nichjt gut an.

So richtig hat das wohl keiner verstanden: Als sich der Wasserzweckverband vor einigen Jahren in die Stavenhagener Schultetusstraße den sogenannten Glaspalast setzte, da sollte der Neubau vor allem für Transparenz stehen. Doch das ging voll nach hinten los. Der Glaspalast und seine Kosten müssen nach Volkes Meinung auch immer mal wieder dafür herhalten, wenn der Zweckverband jetzt kräftig an der Gebührenschraube dreht.

Das kann Geschäftsführerin Petra Tertel so gar nicht verstehen. 17 Jahre lang sei die Grundgebühr beim Abwasser stabil geblieben. Sie vermisse schon etwas die Anerkennung, dass sie das doch ganz toll gemacht habe. Damit hatte Frau Tertel auf der Sondersitzung der Malchiner Abgeordneten aber wohl nicht wirklich gerechnet.

Das letzte Wort haben die Bürgermeister

Immerhin: Die große Rebellion gegen den Gebührenanstieg beim Abwasser von 46,08 Euro auf 99,90 Euro blieb am Mittwochabend im Malchiner Rathaussaal aus. Lediglich die Unabhängige Malchiner Bürgerbewegung (UMB) machte Vorschläge, wie die ziemlich drastische Erhöhung doch noch abgefedert werden könnte.

Eine Abstimmung ersparten sich die Malchiner Kommunalpolitiker. Bürgermeister Jörg Lange (FDP) verteidigte allerdings die von Frau Tertel vorgebrachten Argumente. Am 26. Januar werden nun die 20 Bürgermeister der Zweckverbands-Gemeinden zu entscheiden haben, ob es wirklich zu der geplanten Gebührenerhöhung kommt.

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