Unwetter:

Sturm bläst Neukalen das Licht aus

Während das Schneetreiben am Vormittag die Autofahrer der Mecklenburgischen Schweiz kaum aus der Ruhe brachte, legte der Sturm vom Abend einige Hauptverkehrsadern lahm. Für die Neukalener kam es aber noch dicker.

Die Feuerwehren rund um Malchin und Teterow hatten am Dienstagabend etliche Sturmschäden zu beräumen.
frogger - Fotolia.com Die Feuerwehren rund um Malchin und Teterow hatten am Dienstagabend etliche Sturmschäden zu beräumen.

Der plötzliche Wintereinbruch am Dienstagvormittag lässt die Straßenmeistereien auf Wintermodus zurückschalten. „Wir werden wieder Winterdienst fahren“, kündigte  Hans-Joachim Conrad vom Straßenbauamt Neustrelitz für den 1. April an. Denn in der Nacht könnten die Temperaturen bis null Grad hinuntergehen. Dazu gebe es Sturmböen. Am Morgen könnten die Straßenwärter dann entscheiden, ob es glatt ist und sie Salz streuen müssen oder ob sie heruntergefallene Äste von der Straße sammeln. Auch in Teterow sind alle Kräfte mobilisiert, wie Frank Polland, Leiter der dortigen Straßenmeisterei, sagte.

Während es im Schneegestöber am Dienstagvormittag im Bereich der Polizeireviere Teterow und Malchin keine Unfälle gab, sorgte der Sturm zum Abend hin für immer mehr Wirbel. So blockierte etwa ab 19.30 Uhr fünf Kilometer nördlich von Teterow ein umgestürzter Baum die B 108. Die Feuerwehr sorgte aber schnell für freie Fahrt. Auch zwischen Malchin und Neukalen stürzte ein Baum auf die Straße. Am schlimmsten erwischte der Sturm aber Neukalen. Etliche Bauabsperrungen blockierten zeitweise die Baustelle in der Ortsdurchfahrt und im gesamten Stadtgebiet fiel dann auch noch der Strom aus. Meldungen zu Verletzten Personen gab es bis zum späten Abend glücklicherweise nicht.

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