Vermisster Malchiner:

Suche auf dem See geht weiter

Auch im dritten Anlauf gelang es den Einsatzkräften am Sonntag nicht, den seit Freitag vermissten Sportbootführer auf dem Malchiner See zu finden. Die Wasserqualität erschwert den Rettern die Arbeit.

Mit Schlauchbooten suchen Feuerwehr und Wasserschutzpolizei den Malchiner See ab. Seit Freitagabend wird der 47-Jährige vermisst.
Torsten Bengelsdorf Mit Schlauchbooten suchen Feuerwehr und Wasserschutzpolizei den Malchiner See ab. Seit Freitagabend wird der 47-Jährige vermisst.

Auch am Sonntag wollte der Malchiner See sein mutmaßliches schreckliches Geheimnis nicht preisgeben. Nach mehreren Stunden brachen die Einsatzkräfte erneut die Suche nach dem vermissten 47-Jährigen ab, wie es von der Wasserschutzpolizei in Waren hieß. Sein Sportboot war am Freitag führerlos mit laufendem Motor entdeckt worden.

Was die Suche erschwert, ist die Wasserqualität, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Bei einer Sichtweite von unter einem halben Meter, könnten die Suchtrupps kaum etwas erkennen. Auch deshalb mache es keinen Sinn, schon Taucher anzufordern. Denn für diese könne bisher kein Suchbereich eingegrenzt werden. Noch weiß somit niemand, wo der 47-jährige Mann über Bord gegangen sein könnte oder wo er sich inzwischen befindet. So blieb auch am Sonntag die Suche nach dem Vermissten erfolglos.

Am Montag soll diese aber fortgesetzt werden, hieß es am Sonntagabend von der Wasserschutzpolizei in Waren. Dann werde auch entschieden, ob Taucher eingesetzt werden können.