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Teterow kämpft mit 100 Argumenten um den Titel Bergringstadt

1995 war der erste Versuch den Beinamen zu bekommen ein Flop. Deshalb zog die Stadt nun, 22 Jahre später, beim Besuch des Innenministers alle Register.

Um Lorenz Caffier (rechts) die Entscheidung über die Genehmigung des Namens Bergringstadt für Teterow zu erleichtern, übergab Bürgermeister Reinhard Dettmann eine Dokumentation der Rennen.
Eberhard Rogmann Um Lorenz Caffier (rechts) die Entscheidung über die Genehmigung des Namens Bergringstadt für Teterow zu erleichtern, übergab Bürgermeister Reinhard Dettmann eine Dokumentation der Rennen.

Bekannt sind die Teterower für den ihnen eigenen Schalk. Und dass selbiger ihnen nicht abhanden gekommen ist, dafür lieferten sie am Montag einen eindrucksvollen Beweis. Landes-Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hatte sich für einen dieser angenehmen Termine angesagt – mit einem Zuwendungsbescheid über 190 000 Euro für ein neues Feuerwehrfahrzeug im Gepäck. Das kann nun auch dank dieser Förderung für 580 000 Euro angeschafft werden.

Bürgermeister Reinhard Dettmann (parteilos) nutzte die Gunst der Stunde aber auch für einen Überraschungscoup. Er überreichte dem verdutzten Minister eine Dokumentation über den Bergring. In drei Jahren wird dort das hundertste Rennen gefahren. In Vorbereitung dieses Jubiläums hat Hartmut Rachow im Auftrag des Motorsportclubs eine Chronik mit hundert Sammelkarten erarbeitet.

Der Minister verstand diesen Wink mit dem Zaunpfahl. Nein, bekundete er, von seiner Seite gebe es keine Einwände, dass Teterow endlich ganz offiziell den Namen Bergringstadt führen darf. Er beteuerte, sich in seiner Behörde des Anliegens anzunehmen. Er sei guter Hoffnung, dass Teterow den Titel schon offiziell führen könne, wenn das Hubrettungsfahrzeug kurz vor Weihnachten an die Stadt ausgeliefert wird.