Mysteriöser Kahlschlag:

Teterower fürchten um ihr Waldparadies

Die Säge regiert im Stadtwald - und sorgt für Entsetzen bei den Teterowern. Zwischen Heidberg und Bergring-Rennbahn fällt der Fichtenwald. Der Förster verspricht zumindest Ersatz.

Viele Teterower sind entsetzt: Ein großer Fichtenbestand im Teterower Stadtwald wurde komplett abgeholzt.
Eberhard Rogmann Viele Teterower sind entsetzt: Ein großer Fichtenbestand im Teterower Stadtwald wurde komplett abgeholzt.

Statt grüner Idylle ratzekahle Mondlandschaft: Die Holzstapel auf dem Teterower Heidbergsplateau haben bereits beachtliche Ausmaße erreicht. Woher kommt das viele Holz? Wer im beliebtesten Naherholungsgebiet der Teterower einige hundert Meter Richtung Bergring geht, steht bald vor dem Kahlschlag im Stadtwald.

Unter den Städtern kreisen erste Gerüchte: Radikalkur im Wald oder Geldbeschaffung für die Stadtkasse werden dabei gehandelt. Revierförster Sven Wagemann weiß um die Sorgen, die derartige Kahlschläge bei Bürgern provozieren. Doch eine Wahl habe hier nicht bestanden, versichert der Fachmann. Der Altbestand an Fichten wie auch die zum Teil schon abgestorbenen Eschen im Grund mussten weichen. Künftig sollen hier eichen gedeihen.