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Teterower Kripo geht von Brandstiftung aus

Bei dem Feuer in einem Teterower Mehrfamilienhaus, vor dem am frühen Sonnabendmorgen auch elf Kinder flüchten mussten, geht die Polizei nun dem Verdacht schwerwiegender Brandstiftung nach.

Die Feuerwehr musste am frühen Sonnabendmorgen im Keller eines Wohnhauses in Teterow einen stark qualmenden Brand löschen.
refresh(PIX) - Fotolia Die Feuerwehr musste am frühen Sonnabendmorgen im Keller eines Wohnhauses in Teterow einen stark qualmenden Brand löschen.

Nach dem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Teterow ermittelt die Polizei jetzt wegen des Verdachts schwerer Brandstiftung. Dies sagte Polizeisprecher Gert Frahm am Montag auf Nordkurier-Nachfrage. In den frühen Samstagmorgenstunden waren in einem Keller in der Otimarstraße Papier und Altkleider in Brand geraten. „Da hat wohl einer nachgeholfen“, mutmaßt Frahm. „Denn was da lag, war nicht dazu angetan, sich von selbst anzuzünden.“ Er sprach von wahrscheinlich langwierigen, erst am Anfang stehenden Ermittlungen.

Von Glück im Unglück sprach indes Teterows Wehrleiter Eckhard Kutnick. In seinen Augen hätte die Angelegenheit nämlich auch wesentlich brenzliger verlaufen können. „Zum Glück ist der Brand rechtzeitig bemerkt und gemeldet worden“, sagte er. Die aus dem Haus geflüchteten Bewohner hätten kurze Zeit nach dem Brand, nachdem die Gaswerte wieder okay waren, in ihre Wohnungen zurückkehren können.