Radwegekonzept:

Teterower lenken Radfahrer in ihre Stadt

Das Radwegekonzept ist in Papier und Tüten. Sobald Geld zur Verfügung steht, soll es schrittweise umgesetzt werden. Dabei dürfen die Radler aber durchaus auch mal schieben.

Ein ückenschlussprogramm für Radwege will das Land Mecklenburg-Vorpommern für 2014 auflegen. Auch die Teterower Stadtvertreter haben ein paar Ideen, wo es noch Lücken zu schließen gibt.
Julian Stratenschulte Ein ückenschlussprogramm für Radwege will das Land Mecklenburg-Vorpommern für 2014 auflegen. Auch die Teterower Stadtvertreter haben ein paar Ideen, wo es noch Lücken zu schließen gibt.

Ein Lückenschlussprogramm für Radwege legt Mecklenburg-Vorpommern für 2014 auf. Darauf machte Stadtvertreter Jürgen Paries (SPD/UTF) jetzt die Teterower Stadtverwaltung aufmerksam. Infos zu diesem Programm waren hier noch nicht angekommen. „Wir sollten nachhaken“, so Jürgen Paries, der gleich an solche Wegabschnitte wie vor dem Bahnhof oder entlang der B 108 bis Abzweig Bristow denkt. Im klassischen Sinne sind hier Lücken im Radwegenetz zu schließen. Die Stadtvertreter haben sich in diesem Jahr mehrfach mit dem Radwegekonzept für die Stadt befasst. Jetzt wurde es beschlossen, soll schrittweise umgesetzt werden, so Geld für einzelne Maßnahmen da ist.

An einer Stelle stutzte Herward Müller (Die Linke) aber doch. Es geht um die Ausweisung einer Fahrradstraße oder Fußgängerzone in der Malchiner Straße. Dieser Vorschlag hatte für heftige Diskussionen unter den Geschäftsleuten gesorgt, die sich dagegen wehrten (der Nordkurier berichtete). „Jetzt heißt es, die Ausweisung einer Fahrradstraße/Fußgängerzone ist zurückgestellt. Heißt das, dass sie noch kommen kann?“, fragte Herward Müller nach. Für Jürgen Paries ist es eine Möglichkeit, die man sich offen halten sollte. „Wir haben uns aber auf eine andere Lösung geeinigt“, stellt er klar. Danach werden Fahrradfahrer aus Richtung Malchin stadteinwärts über die Rosenstraße, vorbei am Bahnhof zum Platz des Friedens und dann in die Warener Straße geführt. „Geändert werden kann das nur unter Einbeziehung der Öffentlichkeit“, fügte Johann Priwitzer (CDU/FDP) hinzu. Man sollte Radfahrer aber nicht nur über einen Weg führen, meint Wolfgang Blanck (CDU/FDP). „Es gibt auch Radfahrer, die schieben gern mal durch die Stadt“, ist er sicher. Die störe dann auch ein Schild „Radfahrer absteigen“ in der Malchiner Straße, die Einbahnstraße ist, nicht.