Grausiger Fund:

Vermisster lag tot im Bettkasten

Der seit dem 6. März verschwundene Teterower ist jetzt dort entdeckt worden, wo ihn niemand vermutet hatte. Was genau geschehen ist, soll jetzt eine Obduktion klären.

In dieser Wohnanlage lebte der 60-Jährige bevor er verschwand. Eine Mitarbeiterin fand den Mann nun tot in seinem Bettkasten.
Eberhard Rogmann In dieser Wohnanlage lebte der 60-Jährige bevor er verschwand. Eine Mitarbeiterin fand den Mann nun tot in seinem Bettkasten.

Es muss der Schock ihres Lebens gewesen sein. Eine Mitarbeiterin in der Teterower Wohnanlage der Güstrower Werkstätten schaute am Montagnachmittag im Zimmer des seit dem 6. März vermissten Teterowers nach dem Rechten. Dabei öffnete sie auch den Bettkasten und machte die erschreckende Entdeckung.

In dem Kasten unter dem Bett lag bewegungslos der 60-Jährige, nachdem seit über einer Woche gesucht worden war. Ein eiligst herbei gerufener Notarzt konnte nur noch bestätigen, was wohl schon offensichtlich war: Der Mann ist tot. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gebe es derzeit nicht, teilte Staatsanwalt Nowack am Dienstagnachmittag mit.

Wie der Mann aber in den Bettkasten gelangt ist, wie lange er darin lag und woran er nun genau gestorben ist - all das ist derzeit noch völlig unklar. Antworten soll eine Obduktion bringen, das kann aber noch Tage dauern, wie es von der Staatsanwaltschaft heißt.

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