Erste Erkenntnisse:

Tote im Tümpel waren mindestens 40 Jahre alt

Die in der Nähe von Gnoien gefunden menschlichen Knochen könnten doch schon länger im Wasser gelegen haben, als die Polizei zunächst vermutet hatte. Möglicherweise kann die Identität der Toten gar nicht mehr geklärt werden.

Am Dienstag hatte die Polizei an dem Wald-Tümpel nahe Gnoien weitere Knochen gesichert. Nun gibt es erste Untersuchungsergebnisse.
Stefan Tretropp Am Dienstag hatte die Polizei an dem Wald-Tümpel nahe Gnoien weitere Knochen gesichert. Nun gibt es erste Untersuchungsergebnisse.

Eine genauere Analyse der Menschenknochen, die in einem Waldtümpel bei Wasdow gefunden wurden, wird noch Monate dauern. Das liege an der Technik der DNA-Bestimmung, die bei so lange liegenden Knochen nötig sei, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Rostock Harald Nowack am Freitag. Man könne aber schon sagen, dass die Skelett-Teile von zwei Menschen stammen, die mindestens 40 Jahre alt waren. Bisher gebe es keine Hinweise, dass es sich um ein Tötungsdelikt handeln könnte. 

Ein Jäger hatte in der vergangenen Woche zunächst zwei Schädel in dem stark ausgetrockneten morastigen Wasserloch im Wald gefunden und die Behörden alarmiert. Polizisten bargen im Uferbereich, aber auch im Wald weitere Knochen. Ob die Identität der Toten jemals geklärt werden kann, sei unklar, erklärte der Sprecher. Es wurden weder Ringe, noch Marken oder andere Gegenstände entdeckt.

Es könne sein, dass die Knochen mehrere Jahrzehnte alt seien und es sich um Tote aus dem Zweiten Weltkrieg handle. Zunächst war die Polizei von einer "Liegezeit" von etwa 20 Jahren ausgegangen.

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Kommentare (1)

Wenn die Skelettteile 40 Jahre alt waren, wie alt sind die Skelettteile heute?